Ape-Restauration #6

Restaurieren & Montieren – Technik

In diesem Abschnitt der Restauration geht es vor allem um die technische Installation wie Bremsanlage, Züge und Elektrik.
Am Ende dieses Kapitels sollte die Ape wieder fahren können 🙂

05.01.2020

Weiter ging es mit der Installation der Bremsanlage, angefangen mit dem neuen Hauptbremszylinder, den Anbauteilen und dem Bremspedal die frisch aufgearbeitet wurden.

Zum Vorderrad hin wurde anschließend der vordere Teile der Bremsanlage neu aufgebaut .. Radbremszylinder, Bremsschlauch und die neuen Bremsbeläge mit Federn.

Die Installation der hinteren Bremsanlage wurde ebenfalls schon vorbereitet ..
Hätte ich doch mehr Zeit daran zu arbeiten, diese Arbeit macht richtig Spaß 😉

14.01.2020

Nun waren die hinteren Bremsen dran. Dafür mussten dann auch die hinteren Bremsleitungen und die Züge für die Handbremse montiert werden.

17.01.2020

Jetzt bekam die Ape wieder ihr Gesicht zurück, dafür mussten noch die Blinker, die Zierleiste und die Schriftzüge angebracht werden.
Außerdem bekam die Ape den „Rosso Corsa“, den roten Streifen, der früher in Italien gewerbliche Lastwagen kennzeichnete und somit für eine günstigere KFZ-Steuer sorgte.

20.01.2020

Weiter ging es mit der Innenausstattung, genauer gesagt mit der Sitzbank und der Lehne .. mehr gibt es in der Ape ja nicht 😉
Diese wurden in ihre Einzelteile zerlegt, aufgearbeitet und schließlich neu bezogen.

22.01.2020

Jetzt folgte wieder ein aufwändigeres Kapitel, das montieren der vielen Wellenzüge, für Gas, Kupplung, Schaltung, Joke, Heizung und Rückwärtsgang.

Der Teufel liegt hier im Detail, aufgrund des Alters musste ich die meisten Züge ersetzen und dabei kam es oft auf den Millimeter an. Eine weitere Herausforderung lag darin, die Züge wieder durch den Mitteltunnel der Ape zu verlegen ..

08.02.2020

Nun war die Elektrik an der Reihe. Zuerst wurden die Schalter am Lenker montiert, dann der aufgefrischte Kabelbaum durch die Ape verlegt, gefolgt von weiteren Einbauten wie dem Spannungsregler.

10.02.2020

Nachdem alle Kabel und Komponenten an ihrem Platz waren, konnte mit dem Verkabeln begonnen werden. Den Schaltplan immer zur Hand, begann ich damit den Motor zu verkabeln. Im Vergleich zu den Wellenzügen, mit denen ich es vorher zu tun hatte war dies ein wahrer Genuss .. mal abgesehen von den Kabeldurchführungen 😉

12.02.2020

Nachdem der Motorraum soweit fertig war, konnte ich das instand gesetzte Armaturenbrett zur Probe einsetzen. Sieht irgendwie schon fast fertig aus .. wären da nicht noch die vielen losen Kabelenden 🙂

15.02.2020

Nach 6 Jahren kam nun endlich der lang ersehnte Moment, alles war soweit, der Motor konnte zum ersten Mal „frisch überholt“ wieder starten.
Und dieses mal würde er hoffentlich nicht nur anspringen, sondern es sollte auch alles wieder funktionieren und die Ape würde auch fahren.
Mit provisorischem Tank wurde also ein erster Startversuch unternommen.

Ja, was soll ich sagen .. die Ape schien nur darauf zu warten, wieder fahren zu dürfen und sprang sofort an und lief also wollte sie gar nicht mehr anhalten 🙂

Auch das Gas nahm sie gut und direkt an ..

.. für den ersten Start bin ich mehr als zufrieden und fahren tut sie auch sehr gut!!

Nun bin ich doch in den letzten Wochen weiter gekommen als gedacht, aber ein paar Punkte wären in diesem Kapitel der Restauration noch offen ..

.. Elektroinstallation fertig stellen -> Warnblinkanlage, Rücklichter, Kabelsalat unter dem Armaturenbrett richten

.. Front- und Heckscheibe einbauen

.. Scheibenwischer und Innenlicht einbauen

.. ein paar Kleinigkeiten

Die weiteren Arbeiten, also Anbauteile wie Türen und Ladefläche folgen dann in einem letzten Kapitel der Restauration.
Vermutlich wird es damit aber erst im Herbst weiter gehen, denn die Saison steht vor der Tür und es gibt wieder viel zu tun in der Oldtimer-Garage 🙂